10.000 km Orient – IRAN

Mit dem VW-Bus durch den Iran

In den ersten Septembertagen starteten wir mit unserem VW-Bus. Über den Balkan fuhren wir unserem ersten Ziel – Istanbul – entgegen. Nach zwei Tagen in der 14-Millionen Metropole legten wir einen Relaxtag am Schwarzen Meer ein, wo wir eine Badebucht ganz für uns allein nutzen konnten. Weiter ging es über Hattusa nach Kappadokien in die skuriele Tuffstein-Landschaft. Von dort aus rollten wir weiter nach Osten. Als der 5.137 m hohe Ararat in Sicht kam, hatten wir die Türkei fast durchquert, dabei im Camp eines Imkers übernachtet und seine Gastfreundschaft genossen, PKK-Kämpfer getroffen und viele Begegnungen mit freundlichen Menschen erlebt.

Im Iran mußten wir uns in den Städten erst mal an den chaotischen Verkehr gewöhnen, obwohl die Regeln ganz einfach sind: Wer zuerst fährt, hat Vorfahrt. Geblinkt wird kaum, dafür gehupt. Licht wird am Fahrzeug auch in der Dämmerung oder Dunkelheit nur sparsam eingesetzt.
In der Kavirwüste fanden wir traumhaft schöne Übernachtungsplätze mit 360-Grad-Fernblick, die Wüste erlebten wir als abwechslungsreiche Landschaft, es war keinen Augenblick langweilig. Es gibt wohl keinen anderen Ort, an dem man grenzenlose Weite und Freiheit so intensiv erleben kann. Im Iran trafen wir viele sehr freundliche und hilfsbereite Menschen, die uns immer wieder ansprachen, wir wurden oft eingeladen, es gab unzählige große und kleine Gesten von Gastfreundschaft und Hilfe, viele schöne Erlebnisse und Begegnungen, bis wir Ende Oktober nach fast 14.000 km gesamt und 10.000 km im Orient (Türkei, Iran) wieder zu Hause waren.

Wir haben den Iran als faszinierendes Reiseland mit extrem freundlichen Menschen kennengelernt und kommen gern wieder.

Zu dieser Tour gibt es auch einen live kommentierten Reisevortrag von uns in HD-Qualität.